Was bedeutet „FPV“ und welche Vorteile habe ich beim Fliegen und Filmen?

FPV = First Person View  (dt.:  aus der Sicht der ersten Person). FPV zu fliegen behebt ein großes Problem beim Fliegen und Filmen von Koptern: im Einsteigerbereich ist es zumeist so, dass man die Kamera am Boden einschaltet, dann fliegt und filmt und erst nach der Landung des Kopters sieht, ob die Aufnahme gelungen ist. Man fliegt und filmt also stets „auf Sicht“, was umso schwieriger ist, je weiter der Kopter sich vom Piloten entfernt. Mit einem FPV-Set wird eine zusätzliche Funkverbindung (meist mit 5.8 GHz), um nicht das 2.4 GHz-Signal, das zwischen Sender und Kopter besteht, zu stören) zwischen der Kamera am Kopter und einem Display, das am Sender befestigt ist, hergestellt und das Kamerabild live auf dieses Display übertragen. Dies hat mindestens zwei Vorteile: Erstens kann man damit den Kopter punktgenau steuern, auch zwischen Hindernisse hindurch, da man alles aus „Cockpit-Sicht“ sehen kann. Zweitens ist das Erlebnis des Fliegens und Filmens viel „realer“ und man sieht live, ob die Filmaufnahmen gelingen und ob man näher ran, weiter weg, höher oder tiefer fliegen muss, um die optimale Bildqualität zu erhalten.
Achtung: Lässt man sich das Bild auf ein Display, ein Smartphone oder eine Brille übertragen, muss immer noch eine zweite Person mit einem mit dem Kopter verbundenen Sender dabei sein, die jederzeit in den Flug eingreifen kann.

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