Welche Vorteile hat das autonome Fliegen mithilfe von Wegpunkten?

Interessante Möglichkeiten des Fliegens und Filmens mit Quadrocoptern ergeben sich, wenn man den Kopter automatisierte Flugrouten abfliegen lässt (natürlich lässt man den Kopter dabei nicht aus den Augen und kann jederzeit per Sender in den automatisierten Flug eingreifen!).
So kann man, wenn man ein Objekt, etwa eine Burg, filmen möchte, schon vor dem Flug die optimale Route festlegen und muss nur noch zuschauen, wie Kopter und Kamera wie von Zauberhand das perfekte Video aufnehmen.

Wie funktioniert das? Per Computersoftware oder App werden Wegpunkte auf den Kopter übertragen. Hier gibt es je nach Hersteller und Preisklasse unterschiedliche Optionen. Grundsätzlich ist es gut, wenn man die Wegpunkte nach dem Eingeben in den Kopter editieren kann, so kann man die Route noch während des Fluges an seine Bedürfnisse anpassen. Gerade bei den Apps ist es ein Kinderspiel, Wegpunkte einzugeben: der automatisch abzufliegende Ort wird in Google Maps gefunden, dann werden die Wegpunkte per Fingertipp in der App gesetzt, diese dann auf den Kopter übertragen und schließlich der autonome Flug gestartet. Mittlerweile kann man für jeden Wegpunkt die Flughöhe individuell festlegen (das ist z.B. sinnvoll, wenn man eine Burganlage filmt und das Tor, den Burgfried, die Brüstung aus nächster Nähe filmen will), die Geschwindigkeit des Kopters zwischen den Punkten genau definiert werden uvm. 

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